Gut zu den Venen: Die Rosskastanie
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Verwendung in der Medizin
Seit Ende des 19. Jahrhunderts werden seine Samen bezüglich ihrer medizinischen Eigenschaften untersucht. Die Hauptwirkstoffe sind mittlerweile bekannt. Erwiesen und auch von der Schulmedizin anerkannt ist die Wirksamkeit der Rosskastanie bei der Behandlung von geschwollenen Beinen, Venenkrämpfen oder leichten Krampfaderschmerzen.
Der in den Samen enthaltene Seifenstoff Aescin, ein Gemisch aus Triterpenglykosiden, dichtet die kleinen Blutgefäße ab, wodurch weniger Flüssigkeit aus den Venen in das Gewebe übertritt.
Das für Venenleiden typische Schweregefühl lässt nach, die Beine schwellen ab. Zusammen mit Inhaltsstoffen wie Flavonoiden, Cumarinen und Gerbstoffen wirken die in der Apotheke erhältlichen Rosskastanien-Trockenextrakte insgesamt venenstärkend und entzündungshemmend.
Als wirksam gelten Monopräparate, deren Tagesdosis 100 mg Aescin enthält. Weil die Wirkstoffe zunächst in die biologische Membran eingebaut werden müssen, um ihre Wirkung voll zu entfalten, ist eine langfristige Therapie sinnvoll.
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