Neuer Trend: Spagyrische Mittel
Die auf die Lehren von Paracelsus beruhende Spagyrische Medizin ist bislang nur wenigen Menschen bekannt - im Zuge der Begeisterung für sanfte Therapieformen blüht sie jedoch offenbar wieder auf. (Laura 6.01.10, S. 42/43)
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Über den Gründer
Fast jeder Deutsche hat den Namen Paracelsus schon gehört, nicht zuletzt, weil einige Kliniken und Apotheken nach ihm benannt wurden. Aber wer genau das war und was er gemacht hat, weiß kaum jemand.
Der mittelalterliche Arzt, Philosoph, Theologe und Naturforscher hieß eigentlich Bombast von Hohenheim (1493-1541). Unter dem Pseudonym Paracelsus mischte er die Medizinwelt seiner Zeit gehörig auf.
Seine Lehren stießen bei den Kollegen auf wenig Gegenliebe - auch, weil er sie statt auf Latein auf Deutsch vermittelte und sich somit direkt an das einfache Volk wandte. In die Geschichte ging er als "Vater der Naturmediziner" ein.
Im Kern ist die Paracelsus-Medizin neben philosophischen Aspekten geprägt von der Volksmedizin. Die Arzneien werden Spagyrika genannt. Das ist Griechisch und bedeutet "Kunst des Lösens und Bindens".
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