Laktose-Intoleranz - wenn die Milch krank macht
Eine Laktose-Intoleranz darf nicht mit einer Allergie verwechselt werden. Die Intoleranz ist eine Nahrungsmittelunverträglichkeit ohne Beteiligung des Immunsystems. Bei der Milchallergie dagegen werden Antikörper gegen Milcheiweiß gebildet.
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Was ist Laktose?
Der Milchzucker - Laktose - gehört zur Gruppe der Kohlenhydrate und kommt natürlicherweise in der Muttermilch und in fast allen Säugetiermilchen vor - nur nicht bei Seelöwen.
Laktose ist ein reines Naturprodukt und wird aus der Sauer- oder Labmolke gewonnen, die als Nebenprodukt bei der Käseherstellung anfällt. Aus dieser Molke wird Laktose durch spezielle Trocknungsverfahren herauskristallisiert.
Anschließend wird sie gereinigt und entfärbt. Endprodukt ist ein weißes kristallines Pulver mit einem leicht süßlichen Geschmack.
Laktose ist ein Zweifachzucker, d.h. er besteht aus zwei Zuckergrundbausteinen, den Monosacchariden Glukose und Galaktose. Laktose kommt natürlicherweise in aus Milch hergestellten Produkten vor, also z.B. in Sahne, Molke oder Käse.
Darüber hinaus findet Laktose in der Lebensmitteltechnologie viele Anwendungsgebiete. Laktose wird immer häufiger industriell gefertigten Produkten beigesetzt. Es ist ein sehr kostengünstiger Rohstoff, der in Lebensmitteln als Zutat gilt.
Da Laktose ein sehr hohes Wasserbindungsvermögen besitzt, eignet sie sich sehr gut als Bindemittel für Lebensmittel. Auch bei der Herstellung von Arzneimitteln wird Laktose als ein beliebtes und weit verbreitetes Bindemittel verwendet.
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