Gesundes Essen gegen Müdigkeit
Im Winter wird verstärkt das Schlafhormon Melatonin produziert. Durch den verstärkten Lichteinfall im Frühjahr kommt das Gute-Laune-Hormon Serotonin hinzu, was zunächst zu einem Durcheinander im Hormonhaushalt führt. Folge sind Schlafstörungen, Abgeschlagenheit und Stimmungsschwankungen.
Wichtig ist jetzt eine Extraportion an Vitaminen und Mineralstoffen. So aktiviert viel frisches Obst und Gemüse den Kreislauf, hilft dabei, den Blutdruck zu senken und hebt auch noch die Laune. Ob Orangen oder Bananen, Brokkoli oder Paprika - fast alles, was bunt ist, macht auch munter.
Vorsicht geboten ist hingegen bei Kaffee und schwarzem Tee. Zwar ist Koffein als natürliches Aufputschmittel bekannt, doch bei regelmäßigen Genießern lässt die Wirkung bald nach oder setzt erst nach höheren Dosen ein.
Daher sollte man auf belebende Kräutertees, z.B. aus Melisse und Pfefferminze, zurückgreifen. Auch Mate-Tee aus Südamerika ist ein natürlicher Fitmacher.
Zu den Frühlingskräutern, die den Stoffwechsel anregen, gehört die Brennnessel. Der Samen enthält zahlreiche Mineralstoffe und Vitamine, die gegen chronische Müdigkeit helfen und zusätzlich das Immunsystem stärken.
Für Bärenkräfte sorgt der Legende nach der Bärlauch bei Bären, die aus ihrem Winterschlaf erwachen. Das Kraut, das bereits im April frisch geerntet werden kann, enthält Vitamin C, Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen und Mangan sowie Sulfide, die gegen Bakterien und Pilze wirksam sind.
Reich an Vitamin C sind z.B. Kiwis, Acerola-Kirschen und Sanddorn. Eine entschlackende, reinigende und vitalisierende Wirkung haben Cranberrys, Ingwer und Löwenzahn. Zu den Klassikern gehören Äpfel und Sauerkraut, die die Verdauung aktivieren sowie Nerven- und Immunsystem stärken.