24. April 2010: Deutscher Venentag
Venenleiden sind eine häufig unterschätzte Volkskrankheit. Daher soll der Deutsche Venentag darauf hinweisen, wie Krampfadern, Besenreisern und Co. vorzubeugen ist. Initiiert wurde der Gesundheitstag von der Deutschen Venen-Liga.
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Volkskrankheit Venenleiden
Rund 90 Prozent der erwachsenen Deutschen haben Veränderungen an ihrem Venensystem. Zu den ersten Anzeichen gehören Schweregefühl oder eine Schwellneigung der Beine. Auch Juckreiz oder Schmerzen können Hinweise auf eine Venenerkrankung sein, die möglichst frühzeitig vom Facharzt abgeklärt werden sollten.
Wer bereits im Frühstadium etwas gegen Venenprobleme unternimmt, verhindert unangenehme Beschwerden und Schmerzen. Gleichzeitig kann ein Fortschreiten eines Krampfaderleidens, wie Venenentzündungen oder Venenthrombosen, verhindert werden.
Die Venen sind maßgeblich am Rücktransport des Blutes vom Körper zum Herzen beteiligt. Sie sind relativ dünnwandig, haben wenig Muskeln und viel Bindegewebe in der Gefäßwand.
Damit das verbrauchte Blut zum Herzen gelangt, müssen die Venen es von unten nach oben transportieren - entgegen der Schwerkraft. Motor dafür ist die Wadenmuskelpumpe. Sie drückt bei jedem Schritt die Venen zusammen und saugt das Blut nach oben.
Erschlafft dieser Muskel, verhindern die in die Venenwand eingelassenen Venenklappen, dass das Blut wieder zurückfließt. In den herznahen Venen reicht schon die Saugwirkung des Herzens, um das Blut weiter zu bewegen.
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