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24. April 2010: Deutscher Venentag

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Vorbeugung ist möglich

Verschiedene Risikofaktoren können zur Entstehung von Krampfadern und anderen Venenproblemen beitragen. Eine zentrale Rolle spielt die Vererbung. Hatten beide Eltern Probleme mit den Venen, so werden höchstwahrscheinlich auch die Kinder welche haben. Sie sollten daher die folgenden zusätzlichen Belastungen ausschließen:
  • Übergewicht
  • Chronische Verstopfung
  • Bewegungsmangel.
Frauen haben wegen ihrer hormonellen Situation ein höheres Risiko, Krampfadern zu bekommen. Auch in der Schwangerschaft werden die Venen stark belastet. 30 Prozent der Erstgebärenden und 60 Prozent der Frauen mit mehreren Kindern entwickeln Krampfadern, die sich vielfach allerdings wieder zurückbilden.
Ganz oben auf der Liste der vorbeugenden Maßnahmen steht Bewegung. Beim Spazierengehen, Radfahren, Treppensteigen oder Tanzen bewirkt das Abrollen der Füße, dass die Wadenmuskelpumpe fast optimal arbeitet.
Sinnvoll ist auch Schwimmen. Dabei zieht die Erdanziehungskraft das Blut nicht in die Beine zurück, die Bewegung sorgt für einen schnellen Rückfluss des venösen Blutes und das kühle Wasser strafft das Bindegewebe.
Außerhalb des Sports stärken kalte Güsse die Venen. Der Wasserstrahl sollte nicht zu stark sein. Nun an der Vorderseite des Fußes beginnen und den Wasserstrahl langsam vom Unterschenkel zur Leiste führen. Anschließend die Rückseite des Beines abgießen.
Wenn möglich, sollte man langes Stehen oder Sitzen vermeiden. Um Bewegung in den Arbeitsalltag zu bringen, kann man immer wieder mit den Füßen wie auf einer alten Nähmaschine wippen oder sich zwischendurch mehrmals auf die Zehenspitzen stellen.
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