26. bis 30. April: Papillon-Schilddrüsen-Woche
Vom 26. bis 30. April 2010 steht die Schilddrüse im Mittelpunkt einer bundesweiten Gesundheitswoche. Unter dem Motto " Die Schilddrüse in guten Händen" soll insbesondere die Früherkennung von Schilddrüsenvergrößerungen gefördert werden.
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Klein, aber wichtig
Die Schilddrüse ist ein kleines Organ, das im unteren Halsbereich, knapp unterhalb des Kehlkopfes liegt. Im gesunden Zustand wiegt sie bei Frauen etwa 18 Gramm, bei Männern bis zu 25 Gramm.
Die Schilddrüse hat einen rechten und einen linken Lappen, die in der Mitte durch einen Steg verbunden sind - das gibt ihr die Form eines Schmetterlings (frz.: Papillon). Von außen ist die kleine Drüse im gesunden Zustand nicht zu sehen und kaum zu tasten.
In der Schilddrüse wird eine Reihe von Hormonen gebildet, gespeichert und bei Bedarf an den Organismus abgegeben. Die Schilddrüsenhormone regeln zusammen mit anderen Hormonen zahlreiche Stoffwechselvorgänge.
Sie sind insbesondere am Eiweißaufbau und am Wachstum von Knochen und Muskelgewebe beteiligt. Daneben regulieren sie die Funktionen von Nerven, Herz, Kreislauf und Muskeln. Im Kindesalter sind die Schilddrüsenhormone unerlässlich für eine normale Entwicklung.
Jeder dritte Erwachsene in Deutschland ist jedoch von einer Störung der Schilddrüse betroffen, meist ohne es zu wissen. Dies zeigte eine Untersuchung der Schilddrüsen-Initiative Papillon mit rund 100.000 berufstätigen Menschen in Deutschland.
Die häufigste Schilddrüsenerkrankung ist die vergrößerte Schilddrüse, die im Volksmund "Kropf" und medizinisch "Struma" genannt wird. Meist ist Jodmangel die Ursache der Vergrößerung.
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