22. Mai: Europäischer Tag zur Bekämpfung der Adipositas
Ein zweifelhafter Erfolg: Deutschland hat in Europa die meisten Übergewichtigen. In nur 20 Jahren hat sich die Zahl der Betroffenen verdreifacht - mittlerweile gilt jeder Zweite als zu dick und jeder Fünfte als extrem übergewichtig.
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Extremes Übergewicht
Adipositas ist die Fachbezeichnung für extremes Übergewicht. Dieses wird ab einem Body-Mass-Index (BMI) ab 30 diagnostiziert. Der BMI definiert das Ausmaß des Übergewichts. Er wird wie folgt berechnet: Körpergewicht geteilt durch Körpergröße (in Metern) zum Quadrat.
Beispiel: Eine Person, die bei 1,70 m Größe 110 kg auf die Waage bringt, hat einen BMI von 38,06 (110 geteilt durch 1,7 mal 1,7 - also 110 geteilt durch 2,89) - und hat damit ein deutliches Übergewicht.
Das Normalgewicht wird mit einem BMI von 18,5 bis 24,9 beschrieben, ab 25 ist es Übergewicht, wobei auch hier noch in verschiedene Stufen unterschieden wird:
- BMI 25 bis 29,9: Präadipositas
- BMI 30 bis 34,9: Adipositas Grad I
- BMI 35 bis 39,9: Adipositas Grad II
- BMI über 40: Adipositas Grad III
Einen elektronischen BMI-Rechner gibt es unter www.obesityday.eu, der englischsprachigen Seite zum Europäischen Anti-Adipositas-Tag, oder unter www.bmi-rechner.net.
Berücksichtigt werden sollte auch das Alter der Person. Der Normalwert liegt bei unter 30-Jährigen unter dem älterer Mitmenschen. Zudem spielt auch das Geschlecht eine Rolle. Der BMI darf bei Männern höher liegen als bei Frauen, was mit der größeren vorhandenen Muskelmasse zu erklären ist.
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