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22. Mai: Europäischer Tag zur Bekämpfung der Adipositas

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Die Folgen des Übergewichts

Übergewicht und Adipositas sind besonders typisch für Industrieländer, in denen die Lebensbedingungen durch zu wenig Bewegung, wenig körperliche Arbeit und Nahrungsüberfluss geprägt sind.
Besonders problematisch ist hierbei, dass viele Nahrungsmittel aufgrund von zu hohen Fett- und Kohlehydratanteilen ungesund sind. Dabei spielt vor allem das so genannte viszerale Fett (Bauchfett) im menschlichen Körper eine negative Rolle.
Es sitzt im Bauchraum und produziert Botenstoffe, die hauptverantwortlich für viele Folgeerkrankungen von Übergewicht und Adipositas sein können. Hierzu zählen z.B. Herz-Kreislauf-Beschwerden, Typ-2-Diabetes, Krebs und auch psychische Probleme.
Daher wird zur Risikoeinschätzung inzwischen ein zweiter Wert herangezogen - das Verhältnis zwischen Taillenumfang und Körpergröße (in cm) Dieser Wert (Taillenumfang geteilt durch die Körpergröße) sollte möglichst unter 0,5 liegen.
Dieser WtHR-Wert (Waist to Height Ratio) lässt genaue Rückschlüsse auf den schädlichen Bauchfettanteil zu. Ergebnisse zwischen 0,42 und 0,5 sind als gut, Ergebnisse über 0,53 als ungünstig einzustufen. Ein WtHR von 0,53 entspricht etwa einem BMI von 25.
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