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Sanfte Hilfe für gereizte Haut

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Ernte und Heilanzeigen

Für den Gebrauch als Arznei wird das ganze blühende Kraut von Mai bis Juni geerntet. Im Juli oder August kann eine weitere Ernte möglich sein. Die Pflanze mit einer Schere etwa fünf Zentimeter über dem Boden abschneiden und zu lockeren Büscheln gebunden zum Trocknen aufhängen.
Man kann die getrocknete Droge auch direkt aus der Apotheke beziehen. Seit dem Mittelalter wird das Feldstiefmütterchen als Heilpflanze genutzt. Hieronymus Bock führt es 1565 in seinem "Kreutterbuch" als bevorzugte Arznei für Kinder auf.
Bei Fieber, Bauchschmerzen, Hautproblemen wie Ekzemen oder Milchschorf sowie Krampfanfällen. Bis heute hat sich die Anzeige vor allem für kindliche Hauterkrankungen gehalten. Kinderärzte berichten über Erfolge bei Milchschorf und trockenen Säuglingsekzemen.
Aber auch Erwachsene erfahren schnell die Vorzüge des Feldstiefmütterchens für die Haut, wenn sie unter Akne, Ekzemen oder Hautjucken leiden.
Man kann das Stiefmütterchen aber auch bei einer banalen Erkältung als Alternative zu anderen viel genutzten Heilpflanzen anwenden. Es löst Husten, eignet sich auch zum Gurgeln bei Racheninfektionen und lindert Entzündungen.
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