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Pilzerkrankungen beim Menschen

Foto: Sanofi-Aventis_fotolia_emeraldphoto
In der Regel sind die verschiedenen Pilzerkrankungen, die einen Menschen befallen können, nicht lebensgefährlich, dafür aber extrem unangenehm. Abhilfe ist jedoch bei Haut-, Fuß-, Nagel- oder Vaginalpilz möglich. (Das Neue Blatt 9.6.10, S. 24/25)
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Hautpilz und Fußpilz

Die Gruppe der echten Hautpilze löst Haut-, Fuß- und Nagelpilz aus. Wenn man unter Diabetes, kalten Füßen, Raucherbeinen oder anderen Durchblutungsstörungen leidet, soll man zur betroffenen Risikogruppe zählen.
Derzeit gibt es scheinbar eine Hautpilz-Epidemie. Dabei sind häufig Tiere wie Meerschweinchen oder Katzen Überträger - daher sollte man im Urlaub am Mittelmeer keine streunenden Katzen berühren.
Hautpilz erkennt man an roten, scharf begrenzten, oft juckenden "Hexenringen". Breitet sich der Pilz bis zum Kopf aus, können sogar die Haare ausfallen. Man sollte dann einen Arzt aufsuchen, der über einen Abstrich den genauen Erreger bestimmen kann. Je nachdem wie groß der betroffene Bereich ist, wird dann mit passenden Salben oder Tabletten behandelt.
Unter Fußpilz leidet - gelegentlich - in etwa jeder Dritte. Ansteckung droht durch Barfußlaufen in Schwimmbädern, öffentlichen Duschen oder Hotelzimmern. Man erkennt ihn an Rötungen, Jucken und Brennen zwischen den Zehen.
Man sollte täglich die Strümpfe wechseln und diese bei mindestens 60 °C oder bei 40 °C in Kombination mit einem speziellen Wäschespüler (Apotheke) reinigen. Nach dem Duschen oder Baden sollte man die Zehenzwischenräume trocken föhnen.
Cremes mit dem Wirkstoff Bifonazol müssen über einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen täglich verwendet werden. Mittel zur Einmal-Behandlung gegen Fußpilz sollen hingegen unwirksam sein.
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