Pilzerkrankungen beim Menschen
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Vaginalpilz und Soor
Jede dritte Frau leidet regelmäßig unter einem Vaginalpilz. Diese Pilzform hat nichts mit mangelnder Hygiene zu tun - im Gegenteil. Aggressive Seifen können die Scheidenflora aus dem Gleichgewicht bringen und so eine Infektion begünstigen.
Man kann einen Vaginalpilz anhand von Brennen, Rötungen und verstärktem Ausfluss im Intimbereich erkennen. Betroffene sollten beim Waschen nur lauwarmes Wasser verwenden, Baumwollwäsche tragen und diese täglich wechseln.
Auf der Toilette immer von vorn nach hinten abwischen. Sonst können Erreger vom Darmausgang in die Vagina gelangen. Zudem sollte man Whirlpools meiden. Je nachdem wie heftig die Infektion ist, kann mit verschreibungspflichtigen Tabletten oder durch Cremes, Zäpfchen oder Vaginaltabletten (rezeptfrei in der Apotheke) therapiert werden. Hier soll es auch wirkungsvolle Ein-Tages-Therapien geben.
Soor kann man an weißlichen Belägen im Mundraum, die jucken oder schmerzen können, erkennen. Als Gegenmaßnahme sollte man eine professionelle Zahnreinigung durchführen lassen und Zähne sowie Gebiss extra sorgfältig pflegen. Hilfreich sollen auch Lutschtabletten oder Mundspülungen mit Nystatin sein.
IFEMEDI, Institut für ernährungsmedizinische Information
Aktualisierung: 09.06.2010
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