18. Juni: Bundesweiter Tag des Cholesterins
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Gut oder schlecht?
Da es eine schlecht wasserlösliche Konsistenz hat, sind so genannte Lipoproteine notwendig, um Cholesterin im Blut zu transportieren.
Diese Lipoproteine bestehen aus Fett (Lipid) und Eiweiß (Apoprotein) und transportieren das Cholesterin über die Blutgefäße zu den Körperzellen. Es gibt Lipoproteine mit niedriger (LDL) und hoher (HDL) Dichte.
LDL (engl. für Low Density Lipoprotein) bringt Cholesterin zu den verschiedenen Organen des Körpers, wo es über spezielle Rezeptoren in die Zellen eingeschleust wird. Ist das Cholesterinangebot größer als die Aufnahmekapazität der Zelle, gelangt Cholesterin ins Blut, wo es sich an den Gefäßwänden ablagern kann.
Diese Ablagerungen werden auch als Plaques bezeichnet. Sie können sich irgendwann lösen und platzen. Die Folge ist eine örtliche Thrombose. Durch die Einengung der Gefäße kann es genau wie durch das Platzen der Ablagerungen zu Herzinfarkt und Schlaganfall kommen.
HDL (High Density Lipoprotein) nimmt dagegen überschüssiges Cholesterin aus den Körperzellen sowie dem Blut auf und bringt es zur Leber zurück. HDL kann auch bereits an den Gefäßwänden gebundenes Cholesterin wieder herauslösen. Je mehr HDL, auch als gutes Cholesterin bezeichnet, im Blut vorhanden ist, desto besser ist es.
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