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18. Juni: Bundesweiter Tag des Cholesterins

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Den Cholesterinwert messen lassen

Der Cholesterinspiegel wird normalerweise in mg/dl (Milligramm pro Deziliter Blut) gemessen. Der Wert wird durch eine einfache Blutabnahme (Nüchternwert) bestimmt. Als günstig gilt ein Gesamtwert bis 200 mg/dl.
Wichtig sind jedoch nicht nur dieser Gesamtwert, sondern auch die Werte für LDL, dieser sollte nicht über 130 mg/dl liegen, für HDL und für Triglyceride (Neutralfette). Auch letzterer sollte unter 200 mg/dl liegen, da erhöhte Triglyceridwerte ebenfalls einen Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen darstellen.
Die Cholesterinmessung gehört zur Vorsorgeuntersuchung, die ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre in Anspruch genommen werden sollte. Aber bereits vor dem 35. Lebensjahr ist eine Untersuchung notwendig, denn die Folgen eines erhöhten Cholesterinspiegels machen sich schon ab dem 40. Lebensjahr bemerkbar.
Daher wird am Tag des Cholesterins auch in vielen tausend Apotheken, Arztpraxen, Kliniken, Krankenkassen, Betrieben und Ausbildungseinrichtungen mittels eines Schnellverfahrens der Cholesterinwert ermittelt. Für die Erstbestimmung genügt schon ein Tropfen Blut aus der Fingerbeere.
Neben regelmäßigen Cholesterintests hilft bei der Abschätzung des individuellen Risikos auch der so genannte PROCAM-Risiko-Score, der anhand von acht Parametern das 10-Jahres-Risiko für einen Herzinfarkt berechnet (für Männer ab 35 Jahre, für Frauen ab 45):
  • LDL-Wert
  • HDL-Wert
  • Triglycerid-Wert
  • Systolischer Blutdruck
  • Raucher
  • Diabetiker
  • Herzinfarkt in der Verwandtschaft
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