Der richtige Faktor
Der Lichtschutzfaktor (LSF, auch SPF für Sun Protection Factor) gibt an, wie gut ein Sonnenschutzmittel vor UV-B-Strahlung schützt. Ein hoher LSF steht für eine hohe Schutzwirkung, ein niedriger für einen geringeren Schutz.
Inzwischen hat es sich eingebürgert, dass auf den Produkten nicht nur der Zahlenwert, z.B. 15, 20 oder 30, steht, sondern auch die dazu gehörige Schutzklasse: Basis, mittel, hoch oder sehr hoch.
Der Lichtschutzfaktor erlaubt einen direkten Vergleich der Schutzleistung von Sonnenschutzmitteln: Ein Produkt mit einem LSF von beispielsweise 30 weist eine doppelt so hohe Schutzwirkung auf wie ein Produkt mit einem LSF von 15.
Allerdings bezieht sich der LSF allein auf die Schutzwirkung gegenüber UV-B-Strahlen, d.h. den Schutz vor Sonnenbrand. Inzwischen ist jedoch hinlänglich bekannt, dass auch UV-A-Strahlen die Haut schädigen.
Um Auskunft über den UV-A-Schutz eines Produktes zu geben, wurde Anfang des Jahres 2007 ein europaweites Logo eingeführt - die Buchstaben UVA in einem Kreis. Dieses bedeutet, dass das Sonnenschutzmittel in einem ausgewogenen Verhältnis gegen UV-A- und UV-B-Strahlung schützt. Je höher der Lichtschutzfaktor, desto besser der Schutz gegen beide Strahlenvarianten.
Zu viel UV-A-Strahlung ist deshalb gefährlich, weil sich ihre negativen Auswirkungen erst als Langzeitschäden bemerkbar machen: Die Haut altert schneller, entwickelt Pigmentflecken und im schlimmsten Fall sogar Hautkrebs.