Meiden Sie die Mittagssonne. Nutzen Sie die Vormittags- und Nachmittagsstunden für Aktivitäten im Freien (dazu gehören auch Sport, Spazierengehen oder Gartenarbeit).
Schützen Sie Ihre Haut durch Kleidung. Textilien bieten einen effektiven Sonnenschutz - abhängig von der Art und der Dicke des Gewebes. Sonnenhut oder Schirmmütze nicht vergessen.
Auch Augen brauchen Schutz. Tragen Sie eine Sonnenbrille.
Halten Sie sich bei starker Sonnenstrahlung bevorzugt im Schatten auf. Doch Vorsicht: Hier ist die UV-Strahlung zwar schwächer, aber immer noch vorhanden. Ein nicht unerheblicher Teil des Sonnenlichts kann durch Schnee, Wasser und Sand gestreut und reflektiert werden.
Schützen Sie die nicht durch Kleidung bedeckten Hautpartien mit geeigneten Sonnenschutzmitteln. Die Produkte immer großzügig auftragen.
Denken Sie daran, das Sonnenschutzmittel rechtzeitig aufzutragen. Am besten cremen Sie sich schon ein, bevor Sie in die Sonne gehen.
Besonders lichtempfindliche Stellen nicht vergessen. Partien die oft übersehen werden, sind Ohren, Gesicht und Kopfhaut, Nacken, Rücken und Dekolletee sowie die Fußrücken. Dabei bieten gerade sie dem Sonnenlicht die besten Angriffsflächen.
Vollständigen Schutz gibt es nicht. Auch Sonnenschutzmittel mit sehr hohen LSF-Werten können die UV-Strahlen nicht völlig abwehren. Eine gewisse Menge UV-Licht erreicht die Haut immer.
Regelmäßiges Nachcremen nicht vergessen. Durch Schwimmen, Schwitzen oder Abtrocknen der Haut geht ein Teil der Schutzwirkung verloren.
Besonders schutzbedürftig sind Kinder. Ihre Haut ist empfindlicher als die von Erwachsenen und verfügt noch nicht vollständig über die natürlichen Schutzmechanismen. Babys und Kleinkinder während der ersten zwölf Monate sollten überhaupt nicht der direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden.
Danach kann es gut geschützt durch Sonnenschutzmittel und Kleidung für kurze Zeit in die Sonne gehen - allerdings nicht in die Mittagssonne.
IFEMEDI, Institut für ernährungsmedizinische Information
Aktualisierung: 15.06.2010