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Fit im Urlaub

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Mit dem Rad unterwegs

Zu den Lieblingsfreizeitbeschäftigungen gehört das Rad fahren - ob nun als kleine Nachmittagstour oder als mehrtägiger Radwanderurlaub. Statistisch besitzen rund 80 Prozent der Deutschen ein Fahrrad - viele nutzen dieses jedoch nur für kurze Strecken.
Wer regelmäßig in die Pedale tritt, stärkt die Pumpfunktion des Herzens, baut Fettpölsterchen ab, kräftigt Muskeln und Lunge und hellt dazu noch seine Stimmung auf. Rad fahren entlastet zudem die Gelenke, da das Rad die Hauptlast des Körpergewichts trägt.
Im Vergleich zum Joggen beansprucht die gleichmäßige Bewegung beim Radeln zudem die Muskeln günstiger. Bei einem gemütlichen Tempo von etwa 15 Stundenkilometern verbraucht das Rad fahren etwa sechs bis sieben Kilokalorien pro Minute (bei einem 70 kg schweren Mann).
Tritt man etwas fester in die Pedale und bringt es auf 25 km/h, sind es etwa zwölf Kilokalorien pro Minute. Der Kalorienverbrauch variiert je nach Körpergewicht, Alter, Schwierigkeitsgrad der Tour und natürlich auch je nach Gegenwind.
Allerdings ist das Rad oftmals nicht richtig eingestellt. Fühlen sich Po oder Intimbereich taub an oder kribbeln die Handgelenke, sollten Lenker- und Sattelhöhe überprüft werden, damit es nicht zu Durchblutungsproblemen kommt.
Vor der Tour sollten auch Licht und Bremsen überprüft werden. Wer längere Fahrten unternehmen möchte, kann in eine spezielle Radhose investieren. Diese polstert durch eine wattierte Einlage das Gesäß. Fahrradhandschuhe beugen Druckstellen an den Händen vor, atmungsaktive Kleidung vermeidet einen Hitzestau.
Ein Helm schützt den Kopf bei einem Sturz. Beim Kauf sollte man auf das GS-Prüfsiegel achten. Wichtig sind natürlich auch bei der Radtour eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung und der entsprechende Proviant.
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