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Migräne - das Gewitter im Kopf

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Der Migräne vorbeugen

Es gibt eine Vielzahl von Reizen, so genannten Triggern, die eine Migräne auslösen können. Diese Faktoren dürfen aber nicht mit den eigentlichen Ursachen der Erkrankung verwechselt werden. Dabei ist natürlich auch die Reaktion auf bestimmte Auslöser von Person zu Person verschieden.
Auch sind solche Auslöser nicht zwingend notwendig, da ein Migräneanfall auch spontan auftreten kann. Doch meistens müssen mehrere Faktoren zusammenkommen, damit eine Attacke ausgelöst wird. Umso wichtiger ist es daher, dass die gefährdeten Personen ihren persönlichen Trigger kennen, um ihn dann gezielt vermeiden zu können.
Bekannte Auslöser einer Attacke sind vor allem seelischer oder körperlicher Stress. Dabei tritt die Migräne meist in der Entspannungsphase nach stressigen Ereignissen auf, beispielsweise am Feierabend, am Wochenende oder nach einem Streit.
Auch bei Veränderung des Schlafrhythmus, also bei zu viel oder zu wenig Schlaf, kann eine Attacke ausgelöst werden. Hormonschwankungen sind eine der wichtigsten Faktoren bei Frauen. Hierbei treten Attacken häufig während der Menstruation, während des Eisprungs oder während einer Schwangerschaft auf.
Übermäßiger Alkoholkonsum, meist verbunden mit zu viel Nikotin und wenig Schlaf, kann Migräne auslösen. Insbesondere Rotwein steht im Verdacht, ein Trigger zu sein.
Die Inhaltsstoffe von bestimmten Käsesorten, Schokolade oder Zitrusfrüchten können in seltenen Fällen Anfälle auslösen. Außerdem kann bei Menschen mit regelmäßigem Kaffeekonsum eine Migräne auftreten, wenn der Koffeinspiegel im Blut sinkt.
IFEMEDI, Institut für ernährungsmedizinische Information Aktualisierung: 25.08.2010
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