300.000 Menschen erleiden jedes Jahr einen Herzinfarkt, über 170.000 sterben an den Folgen. Um die Bedeutung zu hoher Cholesterinwerte in den Fokus zu rücken, findet am 17. Juni bereits zum neunten Mal der bundesweite Tag des Cholesterins statt.
Wissenswertes über Cholesterin
"Wissen ist die Macht, die wir haben, um Dinge zu verändern", betont Dr. Heike Kantner, Geschäftsführerin der Lipid-Liga (Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen, DGFF), die den Tag des Cholesterins ins Leben gerufen hat.
Die Hoffnung ist, dass jeder Bürger seine Blutfettwerte kennt. Nur wer um sein persönliches Risiko weiß, kann auch rechtzeitig handeln, so die DGFF weiter. Daher gibt es am Tag des Cholesterins verschiedene Aufklärungsaktionen in Apotheken, Kliniken, Praxen und Betrieben. Eine Übersicht gibt es unter
www.lipid-liga.de.
Cholesterin, das zur Stoffgruppe der Fette (Lipide) zählt, ist ein lebensnotwendiger Stoff. Er ist nicht nur Hauptbestandteil der Zellwände, sondern auch Vorstufe vieler Hormone und anderer wichtiger Substanzen im Körper, wie etwa Gallensäuren oder Vitamin D.
Das Cholesterin gelangt auf zwei Wegen in den Blutkreislauf: Zum einen stellt die Leber Cholesterin selber her, zum anderen wird es über die tägliche Nahrung, vor allem mit tierischen Fetten, aufgenommen.
Ein zu hoher Cholesterinspiegel und eine zu hohe Triglyceridkonzentration zählen neben Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck und bauchbetontem Übergewicht zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen.