Hilfe von Mutter Natur
Zahlreiche Pflanzen sind schon seit langer Zeit ein fester Bestandteil bei der Therapie von Alltagsleiden. Die folgenden Pflanzen sollen vor allem der weiblichen Gesundheit gedacht sein. (Lea 29.6.11, S 50/51)
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Klee und Brennnessel
Die roten Blüten des Klees findet man auf fast jeder Sommerwiese. Die enthaltenen Isoflavone weisen eine ähnliche Struktur wie die weiblichen Sexualhormone auf. Sie unterstützen die hormonelle Balance in den Wechseljahren und können Hitzewallungen entgegenwirken.
Rezept: Reichlich Blüten in ein Schraubdeckelglas geben und so viel Doppelkorn aufgießen, bis der Klee bedeckt ist. Den Ansatz sechs Wochen an einem warmen, hellen Platz ziehen lassen, dann abseihen und in eine dunkle Flasche füllen. Drei Mal am Tag 20 Tropfen einnehmen.
Von wegen Unkraut - Brennnesseln schützen durch ihre harntreibende Wirkung nicht nur Niere und Blase, sondern können dank der enthaltenen Kieselsäure für eine schöne ebenmäßige Haut und volles Haar sorgen.
Rezept: Das Heilkraut kann man einfach in den Speiseplan integrieren. Dabei kann man es wie die Italiener machen und "Pasta verde" genießen. Dazu die Blätter heiß waschen, kurz in Wasser aufkochen, klein schneiden und in einem Mixer mit frischem Knoblauch und Olivenöl zur Nudelsoße verarbeiten.
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