1. bis 30. November: Herzwochen
Die diesjährigen Herzwochen stehen unter dem Motto "Herz unter Druck". Insgesamt werden dabei bundesweit vom 1. bis zum 30. November mehr als 1.000 Seminare, Vorträge und andere Veranstaltungen rund um das Thema Bluthochdruck stattfinden.
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Volkskrankheit Bluthochdruck
Mehr als 16 Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Bluthochdruck - etwa 44 Prozent der Frauen und sogar 51 Prozent der Männer im Alter zwischen 20 und 79 Jahren sind betroffen. Insbesondere bei Senioren sind die Erkrankungszahlen hoch.
Die schleichende Krankheit bereitet anfangs meist keine Beschwerden und wird oft erst durch schwerwiegende Folgeerkrankungen, wie z.B. Herzschwäche, Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen oder Schlaganfall, erkannt.
Die Patienten können jahrelang beschwerdefrei leben, während der unerkannte Bluthochdruck immer mehr Blutgefäße und Organe schädigt. International ist Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) definiert als Erhöhung des Blutdrucks auf mindestens 140/90 mmHg.
Bei 90 Prozent der Betroffenen lässt sich keine Ursache für die erhöhten Blutdruckwerte feststellen. Man spricht von einer primären oder essentiellen Hypertonie. Bei den übrigen 10 Prozent ist die Hypertonie eine Folge von bestimmten Grunderkrankungen oder Medikamenten (sekundäre Hypertonie).
Deshalb ist es das Ziel der bundesweiten Herzwochen, die breite Öffentlichkeit für die Gefahren des Bluthochdrucks und für die Wichtigkeit der Blutdruckmessung zu sensibilisieren. Jeder über 35 sollte seinen Blutdruck kennen und ihn regelmäßig kontrollieren.
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