Heilende Pflanzen für die kalte Jahreszeit
Wenn in Herbst und Winter Regen und Schnee fallen, sind Erkältungen fast schon programmiert. Mit vielen Heilpflanzen kann man den Leiden jedoch begegnen oder ihnen sogar vorbeugen. (Laura 9.11.11, S. 46/47)
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Kamille und Johanniskraut
Ätherische Öle und Pflanzenstoffe (z.B. Gerbstoffe, Flavonoide) machen die Kamille so wirksam gegen Entzündungen. Sie wirkt antibakteriell, krampflösend und fördert die Wundheilung. Gerade bei Erkältungen und Reizungen der Atemwege tut Kamille sehr gut.
Bei hartnäckiger Schnupfennase fördert Inhalieren die Heilung. Dazu 8 EL Kamillenblüten (Apotheke) mit einem Liter kochendem Wasser übergießen. Zehn Minuten zugedeckt ziehen, dann auf angenehme Temperatur abkühlen lassen und ca. zehn Minuten den Dampf inhalieren.
Dunkle, regnerische Wintertage können schnell auf die Laune drücken. Johanniskraut hellt die Stimmung wieder auf, lindert Schlafstörungen, Reizbarkeit und Niedergeschlagenheit. Zusätzlich stärkt es mit seinen ätherischen Ölen die Wundheilung und die Abwehrkräfte.
In der Apotheke gibt es Kapseln zum Einnehmen. Etwas schwächer wirkt selbst gemachter Tee: 2 TL Johanniskraut (Apotheke) mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, zehn Minuten ziehen lassen. Täglich zwei Tassen trinken.
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