Heilkräuter gegen Frauenleiden
Die Klosterheilkunde setzt sie schon seit Jahrhunderten ein und auch die moderne Wissenschaft hat sie mittlerweile für sich entdeckt: Heilkräuter haben es in sich. Mit den folgenden Rezepten kann frau sich etwas Gutes tun. (Das Neue Blatt 14.12.11, S. 24/25)
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Salbei, Weißdorn, Wasserdost
Salbei kennen viele Menschen als Küchenkraut. Doch die im Mittelmeerraum beheimatete Pflanze hat mehr zu bieten als nur ein gutes Aroma. Frauen, die in den Wechseljahren unter Hitzewallungen mit Schweißausbrüchen leiden, können es auch mit Salbeitee versuchen.
Die Heilpflanze wirkt antibakteriell, beruhigend, desinfizierend, entzündungshemmend, krampflösend und schweißhemmend. Um eine Wirkung zu verspüren, sollte man über mehrere Wochen drei bis vier Tassen Salbeitee am Tag trinken.
Hilfreich können zudem Waschungen mit Salbei sein. Dazu einen Salbeitee aufbrühen, einen Waschlappen damit tränken und Oberkörper sowie Achseln damit einreiben.
Weißdorn wurde bereits im 19. Jahrhundert als Herzmittel entdeckt und hat sich in Naturheilkunde sowie Schulmedizin einen festen Platz erobert. Den Aufguss bereitet man aus den Blüten oder einer Mischung aus Blüten und Blättern des Busches zu.
Die im Weißdorn enthaltenen Stoffe können die Durchblutung im Herzmuskel und den Herzkranzgefäßen verbessern. Das Herz wird so besser mit Sauerstoff versorgt. Außerdem steigert Weißdorn die Leistung und erhöht die Schlagkraft des Herzens.
Wasserdost entfaltet seine Wirkung bei Infekten, da die Pflanze die Abwehr stimulieren kann. Wenn die Glieder aufgrund eines grippalen Infekts anfangen zu schmerzen, der Kopf zu platzen droht und Schlappheit den Körper lähmt, können die Inhaltsstoffe des Wasserdosts für eine rasche Linderung sorgen.
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