Die Montignac-Methode
Worauf es beim Essen ankommt, ist der glykämische Index, behauptet der Franzose Michel Montignac. Der ernährungswissenschaftliche Autodidakt propagiert ein Ernährungskonzept, bei dem man schlemmen darf.
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Das Prinzip
Dreh- und Angelpunkt der Montignac-Methode sind die Kohlenhydrate. Sie werden eingeteilt in "schlechte", "gute" und "sehr gute". In welche dieser Gruppen ein Nahrungsmittel gehört, entscheidet der so genannte glykämische Index (G-Index, Glyx).
Der glykämische Index ist eine Größe, die aus der Ernährung von Diabetikern bekannt ist und aus Tabellen entnommen werden kann. Er gibt an, wie stark die unterschiedlichen Kohlenhydrate auf den Blutzucker und damit auf den Insulinhaushalt wirken.
- G-Index 90 - 100: Haushaltszucker, Malzzucker (Bier), gebackene Kartoffeln, Cornflakes, Cola, süße Weintrauben.
- G-Index 50 - 70: Haferflocken, Vollkornbrot und (ungesüßte) Obstsäfte.
- G-Index unter 30: Linsen, Bohnen und Blattgemüse.
"Schlechte" Kohlenhydrate nach Montignac haben einen glykämischen Index über 50, "gute" zwischen 35 und 50 und "sehr gute" unter 35.
Daneben teilt er die Fette in "gute" (pflanzliche) und "schlechte" (gesättigte, tierische) ein.
Man soll auf die "schlechten" Kohlenhydrate möglichst ganz verzichten, darf die "guten" nur mit "guten Fetten" kombinieren, die "sehr guten" Kohlenhydrate auch mit anderen Lebensmitteln.
Ansonsten soll man dreimal täglich essen, bis man satt ist. Kalorien werden nicht gezählt, weil Körperfett, so Montignac, aus überschüssigem Blutzucker entsteht. Zusätzlich soll man täglich Wein trinken, weil dieser angeblich das Abnehmen erleichtert.
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