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Nulldiät und Heilfasten

Foto: PhotoDisc
Die Küche bleibt kalt, der Kühlschrank leer. Lediglich Getränke sind erlaubt. Neben Mineralwasser und Kräutertees sollen unter Umständen Vitamine und Mineralstoffe in Form von Kapseln aufgenommen werden.
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Das Prinzip

Die Nulldiät hat mit dem Fasten oder sogar dem Heilfasten eigentlich nichts zu tun.
Während bei einer Nulldiät gar keine Nahrungsaufnahme erfolgt und sie daher eher abzulehnen ist, werden beim Fasten oder Heilfasten kontrolliert flüssige Nahrungsmittel wie Säfte, Tees oder Brühe eingesetzt. Zusätzlich soll ein Umdenken bei der Lebensmittelauswahl einsetzen.
Gemeinsam ist jedoch, dass der Körper zur Deckung seines Energiebedarfs auf seine Energievorräte zurückgreifen soll.
Es gibt unterschiedliche Modelle des Fastens. Einerseits wird der alleinige Verzehr von Gemüsebrühe empfohlen, andererseits ist das Trinken von Mineralwasser, Kräutertees, Molkegetränken und auch Obstsäften erlaubt. Vitamine und Mineralstoffe werden oft zusätzlich als Konzentrat aufgenommen.
Eingeleitet wird das Fasten mit 1,5 Kilogramm Obst am 1. Tag. Schon am 2. Tag startet der Fastende mit Glaubersalz und/oder einem Einlauf, damit der Darm leer ist und die Reinigung des Körpers uneingeschränkt beginnen kann.
Ein Einlauf kann alle zwei Tage wiederholt werden, damit die Darmtätigkeit in Schwung gehalten wird. Das A und O am Fasten ist das Trinken. Mindestens drei Liter Flüssigkeit täglich sind notwendig.
Beendet wird die Fastenzeit mit einem Apfel oder Rohkost (das so genannte Fastenbrechen). Nur langsam soll der Übergang zur normalen Ernährung wieder stattfinden. Verboten sind alle Genussgifte wie Alkohol, Nikotin, Kaffee oder schwarzer Tee.
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