Hay'sche Trennkost
Bei der Hay'schen Trennkost handelt es sich um einen schon hundertjährigen Diät-Klassiker. Der Verzehr von eiweiß- und kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln wird strikt getrennt. Das bedeutet zum Beispiel, dass Brot und Käse nie zusammen gegessen werden dürfen.
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Das Prinzip
Entwickelt wurde die Trennkost nach Dr. Howard Hay zu einer Zeit, als in der Biochemie Enzyme isoliert und die Bedingungen ihrer Wirksamkeit untersucht wurden.
Bei den Verdauungsenzymen, die die aufgenommene Nahrung in kleine Bausteine zerlegen, fand man, dass ihr optimaler Wirkungsgrad abhängig ist vom Säuregrad des Milieus. So arbeiten die kohlenhydratspaltenden Amylasen besser, wenn die Verdauungssäfte neutral bis alkalisch sind.
Das Pepsin des Magens dagegen, das Eiweiß zerlegt, braucht eine stark saure Umgebung, um optimal wirken zu können. Die normale Magensäure, eine kräftige Salzsäurelösung, die der Organismus produziert, ist hier genau richtig.
Dr. Hay zog daraus den folgenden Schluss:
- Wenn Kohlenhydrate (Stärke, Zucker) und Eiweißträger (Fleisch, Fisch, Käse, Eier) in einer Mahlzeit zusammen verzehrt werden, muss das zu Verdauungsstörungen führen, da die Verdauungssäfte nicht gleichzeitig alkalisch und sauer sein können.
Nach Dr. Hay bewirkt dies, dass die Nahrung nur unvollständig zerlegt wird. Gärungen entstehen ebenso wie Stoffwechselschlacken, Übersäuerung und schlussendlich chronische Krankheiten. Dr. Hay teilte daraufhin die Nahrungsmittel in drei Gruppen ein.
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