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Die Waerland-Kur

Foto: bilderbox.com
Diese Fastenkur des Schweden Are Waerland ist offenbar für harte Wikinger gedacht (und solche, die es werden wollen). Sie liefert extrem wenig Kalorien, und diese zum größten Teil in Form von (wenig sättigenden) Kohlenhydraten.
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Das Prinzip

Der Skandinavier Waerland (1876-1955) behauptete, dass die gängige (unnatürliche) Ernährungsweise einerseits zu Mangelerscheinungen und andererseits zu Vergiftungen führe. Man müsse sich wieder natürlich ernähren.
Außerdem teilt Waerland die in der Nahrung enthaltenen Mikroorganismen in zwei Gruppen ein: die nützlichen Gärungsbakterien (aus Pflanzen und Milch) und die schädlichen Fäulnisbakterien (aus Fleisch, Fisch und Eiern).
Diese, so behauptet er, stünden sich im Darm gegenüber. Es komme darauf an, den Darm von den schädlichen Fäulnisbakterien zu reinigen. Dabei helfe das Garen (Waerland nennt es "Feuerbehandlung") nicht, sondern nur der Verzicht auf die entsprechenden Lebensmittel.
Erlaubt sind dementsprechend nur pflanzliche Nahrungsmittel (darunter Kartoffeln mit Schale), Vollkorn sowie Milch und Milchprodukte. Diese werden dazu noch in Gruppen eingeteilt: Man darf nur verwandte Lebensmittel zusammen essen.
Wann man was essen darf, richtet sich nach drei Stoffwechsel- und Ausscheidungsperioden (4 - 12 Uhr, 12 - 20 Uhr, 20 - 24 Uhr). Alkohol, Kaffee, Schwarztee, Kakao, Rauchen, Salz und scharfe Gewürze sind tabu. Man soll über den Tag verteilt 3 - 3½ l zwischen den Mahlzeiten trinken.
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