Aldidente, das ist inzwischen schon Kult in Sachen Diät. Preiswert und schlank durchs ganze Jahr soll man mit diesem Konzept einer ausgewogenen Mischkost kommen.
Das Prinzip
39 Prozent aller Deutschen haben schon eine Diät hinter sich. Fast die Hälfte jedoch nahm danach wieder zu. Und fünf Prozent der Abmagerungswilligen wiegen nach der Hungerkur sogar mehr als vorher - der gefürchtete Jo-Jo-Effekt hat zugeschlagen.
Das alles weiß die Autorin der "Aldidente-Diät", Dagmar von Cramm, Fachjournalistin für Ernährung, auf humorige Art zu erklären. Und auch die Grundlagen der von ihr vorgeschlagenen Ernährungsumstellung sind leicht nachzuvollziehen.
Die Diät basiert auf dem Prinzip "Low Fat", d.h. "nicht nur runter mit dem Fett auf den Hüften, sondern auch gerade: runter mit dem Fett im Essen". Der Energiebedarf sollte größtenteils aus Kohlenhydraten gedeckt werden.
Fett hingegen sollte reduziert werden. Doch momentan isst der Durchschnittsbürger viel zu viel davon - rund 120 g pro Tag. Dabei sollten es höchstens 60 g sein!
Milchprodukte, Fleisch, Eier und Nüsse sind meist richtige Fettknüller. Und auch in Fertigprodukten von Wurst über Schokolade und Kuchen bis hin zu Aufläufen steckt viel verstecktes Fett.
Die Idee der Diät sieht vor, drei feste Mahlzeiten pro Tag einzuplanen. "Dreimal mit vollem Teller in netter Runde so richtig satt essen." Das bedeutet, dass die Mahlzeiten nicht im Stehen, nicht vor dem Fernseher und auch nicht mal eben zwischendurch genossen werden.
Als Zwischenmahlzeiten - wenn der kleine Hunger kommt - gibt es Obst, je nach Saison aus dem Angebot des Discounters, also vorrangig Äpfel, Orangen, Kiwis, Bananen, Ananas, inzwischen aber auch Mangos, Litschis und weitere exotischere Sorten.