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Die Ernährung bei Pankreatitis

Foto: Photodisc
Eine Bauchspeicheldrüsen-Entzündung führt langfristig zum Erliegen der Verdauung. Die Unterversorgung des Körpers mit allen Nährstoffen folgt. Daher ist die rechtzeitige Behandlung das A und O für die Genesung.
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Der medizinische Hintergrund

Der Pankreas - besser bekannt unter dem Begriff Bauchspeicheldrüse - ist ein sehr wichtiges Verdauungsorgan. Es liegt zwischen dem Magen sowie dem Dünndarm und bildet als Drüse den Pankreassaft.
Dieser Verdauungssaft wird in den Zwölffingerdarm abgegeben. Seine lebenswichtigen Enzyme garantieren eine optimale Verdauung der Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße. Ebenfalls enthält er Bicarbonate. Diese alkalischen Salze neutralisieren die Magensäure.
Die Pufferung des sauren pH-Werts, den der Speisebrei hat, wenn er den Magen verlässt, ist Bedingung für die weitere Verdauung. Alle Enzyme im Darm können nur im alkalischen Milieu wirksam werden.
Die akute Pankreatitis entsteht durch die spontane Selbstverdauung der Bauchspeicheldrüse, die chronische Pankreatitis geht mit einem fortschreitenden Gewebsuntergang einher. Letztendlich führen beide Erkrankungen bei Nicht-Behandlung zur Pankreasinsuffizienz (-schwäche).
Da bestimmte Zellen im Pankreas für die Synthese des Insulins verantwortlich sind, kann aufgrund von Funktionsstörungen des Pankreas ein Diabetes mellitus entstehen. Insulin ist dafür verantwortlich, dass der Blutzucker immer auf einem normalen, gesunden Niveau gehalten wird.
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