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Mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Foto: Photodisc
Fett ist nicht gleich Fett. Pflanzliche Fette enthalten einen hohen Anteil an hochwertigen ungesättigten Fettsäuren. Eine ausreichende Zufuhr an diesen Fettsäuren ist wichtig zur Behandlung von Fettstoffwechselstörungen.
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Was sind Fettsäuren?

Fette sind eine chemisch sehr unterschiedliche Substanzgruppe, die jedoch alle unlöslich in Wasser und löslich in organischen Lösungsmitteln sind. Die am häufigsten vorkommenden Fette (Triglyceride) bestehen aus Glycerin und verschiedenen Fettsäuren.
Diese organischen Säuren haben, je nach chemischer Zusammensetzung, unterschiedliche Eigenschaften. Einerseits unterscheiden sie sich durch die Anzahl der C-Atome, d.h. durch die Kettenlänge.
  • Kurzkettige Fettsäuren bestehen aus 4 bis 6 C-Atomen,
  • mittelkettige aus 8 bis 12 C-Atomen und
  • langkettige aus 14 bis 20 C-Atomen.
Andererseits besitzen die Fettsäuren einen unterschiedlichen Gehalt an Doppelbindungen.
  • Gesättigte Fettsäuren sind im Prinzip mit Wasserstoff gesättigt und somit relativ reaktionsträge.
  • Ungesättigte Fettsäuren besitzen eine oder mehrere Doppelbindungen, d.h. die C-Atome sind nicht mit Wasserstoffatomen abgesättigt.
Je nach der Anzahl der Doppelbindungen unterscheidet man einfach oder mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Letztere sind deutlich reaktionsfähiger als die gesättigten, die entsprechenden Fette verderben leichter.
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