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Atemkontrolle und Atemspende

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Mund-zu-Mund-Beatmung

Bei der Mund-zu-Mund-Beatmung wird folgendermaßen vorgegangen:
  • Der Helfer kniet neben dem Kopf des Verletzten.
  • Der Helfer verschließt mit Daumen und Zeigefinger der Hand, die auf der Stirn liegt, die Nase des Bewusstlosen.
  • Mit dem Daumen der anderen Hand wird der Mund des Bewusslosen etwas geöffnet.
  • Der Helfer atmet bei weit geöffnetem Mund ein und setzt dann den Mund fest um den Mund des Bewusstlosen herum auf dessen Gesicht.
  • Der Helfer bläst vorsichtig Luft in die Atemwege. Das Volumen sollte bei einem Erwachsenen 0,7 bis 1,0 l betragen, bei Kindern weniger!). Das Einblasen sollte zwei Sekunden dauern.
    Vorsicht:
    Bei zu hohem Druck kann Luft in den Magen gelangen - das führt möglicherweise zum Erbrechen des Verletzten!
  • Der Helfer hebt den Kopf an und sieht zur Seite, um das Zurücksinken von Brustkorb und Oberbauch des Betroffenen zu beobachten, gleichzeitig hört er auf entweichende Luft.
  • Dabei atmet der Helfer wieder ein und setzt gegebenenfalls die Atemspende fort.
IFEMEDI, Institut für ernährungsmedizinische Information Aktualisierung: 08.12.2003
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