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Atemkontrolle und Atemspende

Bild: Deutsches Rotes Kreuz
Die Atmung versorgt den Körper mit lebenswichtigem Sauerstoff, der durch das Blut zu den Zellen transportiert wird. Das Gehirn kann bereits nach wenigen Minuten ohne Sauerstoff bleibende Schäden davontragen.
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Atemkontrolle

Wenn ein Verletzter ohne Bewusstsein ist, muss - nach dem Notruf oder parallel dazu - sofort die Atmung kontrolliert werden, damit bei Atem- oder Herz-Kreislauf-Stillstand keine wertvolle Zeit verloren geht.
Wenn der Verletzte nicht bei Bewusstsein ist, wird als erstes der Kopf überstreckt und der Mund leicht geöffnet. Offensichtlich erkennbare Fremdkörper (z.B. Zahnprothesen) werden entfernt, wobei möglichst Handschuhe getragen werden sollten.
Der Helfer hält seine Wange so über das Gesicht des Verletzten, dass er dessen Brust sehen kann. Der Helfer kann nun erkennen, ob der Bewusstlose atmet, durch
  • Sehen, ob sich der Brustkorb hebt und senkt.
  • Hören, ob es Atemgeräusche gibt.
  • Fühlen mit der Wange, ob es Luftbewegungen gibt.
Bei Sauerstoffmangel wird der Betroffene bläulich-blass, insbesondere an den Lippen und Ohrläppchen.
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