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Atem-/Kreislaufstillstand bei Kindern

Foto: bilderbox.com
Die Maßnahmen bei Bewusstlosigkeit, Atem- und Kreislaufstillstand von Kindern oder Säuglingen sind vom Prinzip her mit denen für Erwachsene vergleichbar. In der Durchführung gibt es allerdings einige wesentliche Unterschiede.
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Bei Säuglingen und Kleinkindern zu beachten!

Beim Erwachsenen soll der Notruf sofort erfolgen, sobald die Bewusstlosigkeit festgestellt wurde - bei Kindern soll man (wenn man als Helfer alleine ist), erst die Atmung kontrollieren und gegebenenfalls die Herz-Lungen-Wiederbelebung beginnen. Nach einer Minute Herz-Lungen-Wiederbelebung ist dann der Notruf durchzuführen.
Beatmung und Herzdruckmassage sind bei Kindern und Säuglingen anders durchzuführen als beim Erwachsenen.

Auffinden eines verunglückten Kindes

Sind zwei oder mehr Helfer anwesend, führt einer sofort den Notruf durch. Ist nur ein Helfer am Ort, muss er sich erst um das Kind kümmern und den Notruf später durchführen.
Das Kind wird laut angesprochen und gegebenenfalls (etwas) gerüttelt. Zeigt das Kind keine Reaktion, ist es bewusstlos.
Nun wird der Kopf überstreckt, um die Atemwege frei zu machen. Dazu legt man eine Hand auf die Stirn des Kindes, zwei Finger der anderen Hand liegen am Unterkiefer an und ziehen diesen nach oben und gleichzeitig nach hinten.
  • Achtung: Bei Säuglingen nicht den Kopf überstrecken.
    Es reicht aus, Kopf, Hals und Schulter in eine waagerechte Linie zu bringen, sodass der Kopf in Normalstellung liegt. Eine weiter gehende Überstreckung sollte nur (vorsichtig) versucht werden, wenn sich beim Beatmen die Bauchdecke nicht bewegt.
Dann ist die Atmung zu kontrollieren.
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