Bedrohliche Blutungen
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Druckverband richtig anlegen
Für einen Druckverband benötigt man neben einer Wundauflage und einem Befestigungsverband (idealerweise ein Verbandpäckchen) zusätzlich ein elastisches Druckpolster. Dazu kann man ein eingepacktes Verbandpäckchen oder eine Mullbinde verwenden. Das Druckpolster drückt auf die Venen im Bereich der Wunde und bremst so die Blutung.
- Die Wundauflage auf die Wunde legen.
- Die Binde zwei- bis dreimal um die Wunde wickeln, um die Wundauflage festzuhalten.
- Das Druckpolster auf die Blutungsstelle legen.
- Die Binde weiter um Wunde und Druckpolster wickeln, so dass die Bindengänge übereinander liegen. Es darf dabei allerdings keine Stauung entstehen.
- Wenn der Verband weiterhin stark durchblutet, wird ein weiteres Druckpolster auf das erste Polster gelegt und mit einer Binde befestigt.
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| Bild: Deutsches Rotes Kreuz |
Stauung
Wenn der Rückfluss des Blutes stark vermindert oder unterbrochen ist, staut sich das Blut in dem betreffenden Körperteil. Anzeichen dafür sind: rot-blaue Verfärbungen unterhalb des Verbandes und hervortretende Venen.
IFEMEDI, Institut für ernährungsmedizinische Information
Aktualisierung: 09.12.2003
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