Unterkühlungen können in zwei verschiedene Stadien unterteilt werden. Sowohl die Anzeichen, als auch die zu ergreifenden Maßnahmen unterscheiden sich hier deutlich.
Im ersten Stadium:
Der Betroffene ist bei Bewusstsein und erregt.
Er zittert, um Wärme zu produzieren.
Haut, Arme und Beine sind schwächer durchblutet und fühlen sich daher kälter an.
Im zweiten Stadium:
Der Betroffene wird unüberwindbar müde und schließlich bewusstlos.
Er empfindet immer weniger Schmerzen.
Das Zittern hört auf, stattdessen werden die Muskeln steif.
Die Atmung wird langsamer, es kann zu Atem- und Kreislaufstillstand kommen.
Allgemeine Maßnahmen:
Man bringt den Betroffenen an einen warmen Ort.
Man entfernt nasse, kalte Kleidung und hüllt den Körper in warme Decken o.ä.