Durch Gewalteinwirkung auf den Bauch können innere Organe bzw. Arterien verletzt werden. Dann tritt der Inhalt von Magen, Darm oder Blase (Infektionsgefahr) bzw. Blut (Verblutungsgefahr) in die Bauchhöhle aus.
Anzeichen:
Der Verletzte nimmt eine gekrümmte Schonhaltung ein, häufig mit angezogenen Knien, um die Bauchdecke zu entspannen.
Er klagt über Schmerzen im Bauch.
Er hat großen Durst.
Anzeichen für Schock, die eventuell schnell stärker werden.
Bei offenen Verletzungen: zerrissene, eventuell blutdurchtränkte Kleidung.
Bei stumpfen Verletzungen: Prellmarken (Gefahr von inneren Verletzungen).
Unterstützung der Schonhaltung: Der Verletzte liegt auf dem Rücken, unter seine Knie wird ein Gegenstand, z.B. eine zusammengerollte Decke geschoben. Zusätzlich muss der Verletzte seine Füße abstützen können.
Bei offenen Wunden: Wundauflage locker auf die Wunde legen und vorsichtig befestigen.