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Rettung aus dem Gefahrenbereich

Foto: Deutsches Rotes Kreuz
In vielen Fällen muss ein Verletzter aus einem Bereich weggebracht werden, in dem akute Gefahr droht. Nur für diese Fälle ist die im Folgenden dargestellte Technik zu verwenden. Ansonsten sind unnötige Bewegungen zu vermeiden.
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Der Rettungsgriff

Bei der Anwendung des Rettungsgriffs ist insbesondere darauf zu achten, dass die Halswirbelsäule so wenig wie möglich bewegt wird.
Zu Beginn liegt der Verletzte auf dem Rücken. Gegebenenfalls muss der Helfer den Betroffenen auf den Rücken drehen (vorsichtig!). Der Helfer tritt zu ihm hin und klärt ihn über die beabsichtigte Maßnahme auf.
  • Der Helfer kniet sich an das Kopfende des Betroffenen.
  • Der Helfer greift mit beiden Händen unter den Nacken des Verletzten. Dabei wird der Kopf mit den Unterarmen abgestützt.
  • Der Verletzte wird mit etwas (nicht zu viel) Schwung in eine sitzende Position aufgerichtet. Dabei steht der Helfer auf.
  • Jetzt tritt der Helfer an den Verletzten heran und stützt ihn seitlich mit den Knien ab, sodass er nicht wegsackt.
  • Der Helfer legt einen Unterarm des Verletzten vor dessen Bauch, greift mit beiden Händen unter den Achselhöhlen des Verletzten hindurch und fasst den Unterarm des Verletzten mit beiden Händen von oben her. Alle Finger fassen den Arm des Betroffenen von oben.
  • Der Helfer bringt seine Füße möglichst dicht an den Rücken des Betroffenen und richtet sich auf, wobei er seinen Rücken gerade hält. Dabei wird der Verletzte am Körper des Helfers nach oben gezogen.
  • Jetzt kann der Verletzte durch Rückwärtsgehen aus der Gefahrenzone gezogen werden. Dabei kann er auf einem Oberschenkel des Helfers abgestützt werden.
  • An einem sicheren Ort wird der Verletzte vorsichtig (möglichst auf eine Decke) abgesetzt und gelagert.
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