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Verhalten bei Schock

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  Anzeichen  
  Maßnahmen  

Maßnahmen

Ohne Gegenmaßnahmen kann ein Schock zunächst zu Schädigungen von Nieren und Lunge und schließlich zum Tod durch Sauerstoffmangel führen.
  • Notruf.
  • Der Betroffene muss ständig betreut werden.
  • Eventuelle Blutungen müssen gestillt werden.
  • Der Betroffene muss auf einer Decke auf dem Rücken liegen. Wenn es kalt ist, muss er zusätzlich zugedeckt werden - aber er darf nicht überwärmt werden (z.B. durch eine Wärmflasche).
  • Schocklage herstellen:
    Der Betroffene liegt auf dem Rücken, man schiebt einen geeigneten Gegenstand unter die Beine, so dass diese etwas erhöht (ca. 20 bis 30 cm) liegen. Dabei sollten Druck und Schmerzen vermieden werden.
  • Achtung:
    Die Schocklage darf nur angewandt werden, wenn der Betroffene bei Bewusstsein ist!
    Sie darf nicht angewandt werden bei Knochenbrüchen im Bereich der Beine, des Beckens oder der Wirbelsäule, bei Schädelverletzungen sowie bei plötzlichen Schmerzen im Bauchraum!
    Bei Schock durch Herzschwächung, z.B. durch Herzinfarkt, oder bei Atemnot muss der Betroffene mit erhöhtem Oberkörper gelagert werden!
  • Es muss für Ruhe gesorgt werden.
  • Bewusstsein und Atmung müssen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes ständig kontrolliert werden, gegebenenfalls Atemspende oder Herz-Lungen-Wiederbelebung.
IFEMEDI, Institut für ernährungsmedizinische Information Aktualisierung: 09.12.2003
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