Der Betroffene hat ätzende Stoffe getrunken. Dadurch werden Mund, Speiseröhre und Magen-Darm-Trakt geschädigt. Es kann zu Schock sowie zu Durchbrüchen von Speiseröhre, Magen oder Darm in die Körperhöhlen kommen.
Anzeichen:
Der Betroffene hat starke Schmerzen und Schluckstörungen.
Der Speichelfluss ist vermehrt.
Die Schleimhäute zeigen Beläge, weißliche Verquellungen oder Blutungen.
Maßnahmen:
Auf keinen Fall zum Erbrechen bringen! Dadurch würde die ätzende Substanz nochmals durch Speiseröhre sowie Mund laufen und diese ein zweites Mal verätzen.
Stattdessen: Den Betroffenen viel Flüssigkeit, z.B. Wasser oder Tee, in kleinen Schlucken trinken lassen, um die ätzende Substanz zu verdünnen.