Der Hauptgrund, weshalb werdende Nichtraucher schnell wieder zur Zigarette greifen, ist die Angst vor Gewichtszunahme. Für viele wiegt die Angst vor diesem Effekt sogar die Furcht vor weitaus schwereren Folgen des Rauchens auf - sodass sie gar nicht erst mit dem Aufhören anfangen.
Warum nimmt man zu?
Gelangt Nikotin über die Lunge in die Blutbahn, werden im Körper die unterschiedlichsten Prozesse ausgelöst. So wird z.B. verstärkt Adrenalin ausgeschüttet, was nicht nur die Leistungsfähigkeit kurzfristig steigert, sondern auch den Stoffwechsel nachhaltig anregt und das Hungergefühl unterdrückt. Wer raucht, verbrennt mehr Energie.
Hört man nun auf zu rauchen, stellt sich aufgrund des Nikotinentzugs zum einen der erhöhte Stoffwechselumsatz ein und zum anderen ein wachsendes Hungergefühl und deshalb meist eine erhöhte Kalorienaufnahme.
Die gewichtigen Folgen liegen auf der Hand. In vielen Fällen sucht der werdende Nichtraucher auch nach einer Ersatzbefriedigung für seine Sucht, was im Allgemeinen auf eine gesteigerte Fett- und/oder Zuckeraufnahme hinausläuft.