Angeborene Herzfehler
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Erkennen von Herzfehlern
Vor einigen Jahrzehnten waren angeborene Herzfehler für die betroffenen Kinder noch schicksalhaft. Teilweise konnten sie nicht genau diagnostiziert und erst recht nicht behandelt werden. Die Kinder waren von Geburt an schwer krank, nicht wenige starben.
Typisch waren Gedeihstörungen, Kurzatmigkeit und Schwitzen. Bei leichteren Fehlbildungen kam es erst bei älteren Kindern zu fehlender körperlichen Belastbarkeit und Infektneigung. Frühzeitig trat eine Herzschwäche auf.
Durch Ultraschalluntersuchungen ist bereits vor der Geburt eine Früherkennung von Herzfehlern möglich. Kurz nach der Geburt werden Vitalparameter (Atmung, Hautfarbe, Muskeltonus etc.) kontrolliert und geben Hinweise auf mögliche Herz-/Kreislaufstörungen. Durch Abhören des Herzes mit dem Stethoskop können pathologische Herzgeräusche festgestellt werden. Bei einem Verdacht lässt sich die Diagnose mit Hilfe von EKG, Echokardigrafie, Röntgen und Herzkatheter sichern.
Die Früherkennung von Herzfehlern ermöglicht bei den meisten Kindern eine kurative Therapie, d.h. die Kinder können geheilt werden und bekommen einen Lebensstart ohne Nachteil.
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