Erkrankungen durch Venenschwäche
Die Beschreibung der möglichen Venenerkrankungen macht deutlich, dass man Venenprobleme von Anfang an ernst nehmen sollte. Die Medizin unterscheidet akute und chronische Erkrankungen - beide können gravierende Ausmaße annehmen.
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Akute Erkrankung: die Thrombose
Wenn das Blut zu langsam durch die Venen fließt, können bei kleinen Schäden an den Gefäßwänden Entzündungen und Blutgerinnsel (Fachbegriff: Thrombosen) entstehen. Dies geschieht meist in Venen, die bereits zu Krampfadern gedehnt sind. Die Thromben können die betroffene Vene verschließen und so die Venenklappen schädigen.
Die Thrombose zeigt sich durch Schmerz, Rötung und Wärme, den typischen Symptomen einer Entzündung. Wenn eine Thrombose dagegen in einer tiefen Beinvene entsteht, verursacht sie kaum Beschwerden. Doch gerade in den ersten Tagen ist sie besonders gefährlich: Das Gerinnsel kann sich möglicherweise lösen und in die Lunge wandern. Dann kann es zu einer gefährlichen Lungenembolie kommen, die bei manchen Patienten tödlich verläuft.
Außerdem führt eine Thrombose häufig durch die Schädigung der Venenklappen zu einer chronischen Erkrankung der Venen.
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