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Was tun bei Osteoporose?

Um die Mitte des Lebens hören die Knochen auf, Substanz zu bilden - es wird also mehr Knochenmasse ab- als aufgebaut. Doch bei der Osteoporose (zu deutsch: Knochenschwund) geschieht mehr.
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Kennzeichen der Osteoporose

Die Osteoporose ist eine Erkrankung des gesamten Skeletts. Charakteristisch ist die Verringerung der Knochenmasse und eine Verschlechterung der Gewebsstruktur. Die Knochen verlieren an Stabilität und Elastizität.
Es handelt sich um eine schleichende Erkrankung. Daher kommt es meist erst im fortgeschrittenen Stadium zu Beschwerden. Die ersten Anzeichen sind meist uncharakteristische Schmerzen im Bewegungsapparat, die nur selten mit einer Osteoporose in Verbindung gebracht werden.
Alle Beschwerden einer Osteoporose sind im Prinzip die Folgen von Brüchen, die bereits stattgefunden haben. Diese Knochenbrüche, z.B. in den kleinen Wirbelkörpern, werden nicht immer als solche erkannt, da sie oft wenig dramatisch ablaufen.
Ein wichtiges Symptom einer Osteoporose-Erkrankung sind Rückenschmerzen, die zumeist nicht genau lokalisiert werden können. Die Schmerzen nehmen im Laufe des Tages zu, unabhängig von Belastung oder Ruhe.
Doch nicht alle Knochen sind von einem Schwund gleichermaßen betroffen. Vor allem die schwammartig aufgebauten Wirbelkörper zeigen schnell erste Anzeichen - bemerkbar als der typische Witwenbuckel. Die Wirbelsäule wird verkürzt, der Mensch wird kleiner. Der Kopf scheint zwischen die Schultern zu sinken.
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