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Alterskrankheit Osteoporose

Foto: bilderbox.com
Osteoporose, zu deutsch Knochenschwund, ist eine Erkrankung des gesamten Skeletts. Sie ist charakterisiert durch eine Verringerung der Knochenmasse und Verschlechterung der Gewebsstruktur. Die Knochen verlieren an Elastizität sowie Stabilität und können leichter brechen.
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Entstehung von Osteoporose

Knochenschwund gehört zu den zehn häufigsten Krankheiten weltweit. In Deutschland sind jede dritte Frau und jeder fünfte Mann gefährdet. Rund sieben Millionen Deutsche leiden schon an der Krankheit - Tendenz steigend. Aber nur etwa 20 Prozent der Erkrankten stehen derzeit in einer ausreichenden medizinischen Versorgung.
Es gibt eine Reihe von Risikofaktoren, die Männer und Frauen gleichermaßen betreffen. Dazu zählen:
  • eine calcium- und eiweißarme sowie phosphatreiche Ernährung,
  • Untergewicht,
  • Bewegungsarmut,
  • familiäre Veranlagung,
  • starker Nikotin- und Alkoholkonsum.
Die bekannteste Ursache bei Frauen ist der Rückgang der Östrogenproduktion in den Wechseljahren. Aber auch Funktionsstörungen der Schilddrüse, Nieren und Leber können der Grund für Osteoporose sein.
Männer haben von Natur aus eine höhere Knochendichte, erkranken also auch seltener als Frauen am Knochenschwund. Zudem unterliegen sie nur selten einem Hormonmangel, da der Testosteronspiegel das ganze Leben nur geringfügig abnimmt.
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