Die Arteriosklerose mit ihren Folgekrankheiten ist die häufigste Todesursache in der westlichen Welt. Als wichtigste Risikofaktoren für die Entwicklung der Arteriosklerose gelten erhöhte Blutfettwerte, Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Rauchen und Übergewicht.
Was ist Arteriosklerose?
Durch die Arterien (Schlagadern) wird vom Herzen aus sauerstoffreiches Blut in den gesamten Körper transportiert. Im Normalfall sind die gesunden Arterien elastisch und passen sich dem jeweiligen Blutdruck an.
Im Laufe des Lebens können sich jedoch Fettstoffe (Cholesterin) an den Gefäß-Innenwänden ablagern, und im weiteren Verlauf verkalken die Gefäßwände nach und nach durch die Prozesse, die durch die Cholesterineinlagerungen hervorgerufen werden. Sie werden dadurch unelastisch und verengen sich. Das Blut kann jetzt nicht mehr ungehindert durch die Gefäße fließen; Durchblutungsstörungen in den nachfolgenden Körperteilen und Organen sind die Folge.
Die verminderte Blut- und Sauerstoffzufuhr führt zu schweren Schädigungen der Zellen dieser abhängigen Organe oder Körperteile. Ernste Folgeerkrankungen sind die Konsequenz. Wegen der verkalkten, rauen Oberfläche der Gefäß-Innenwände kann es auch zur Bildung von Blutgerinnseln (Blutpfropfen) an diesen rauen Stellen kommen, die das Gefäß dann komplett blockieren. Die Zellen der Körperpartien oder Organe, die wegen eines solchen Gefäßverschlusses nicht mehr mit Blut versorgt werden, sterben nach einer kurzen Zeit ab.