Darmkrebs - das sollten Sie wissen
Unter Darmkrebs versteht man eine bösartige Geschwulst der Darmschleimhaut. Im allgemeinen ist dabei Dickdarm- und Mastdarm-Krebs gemeint. Dickdarmkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen überhaupt.
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Häufigkeit
Der Dickdarmkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung des Verdauungstrakts. Unter allen Krebserkrankungen steht Dickdarmkrebs bei Männern an zweiter Stelle (nach Lungenkrebs) und bei Frauen an dritter Stelle (nach Brustkrebs und Gebärmutterkrebs).
Bei Männern tritt Darmkrebs etwas häufiger im Mastdarm (Enddarm) auf, bei Frauen sind die höher gelegenen Darmabschnitte etwas häufiger betroffen.
In Deutschland erkranken jedes Jahr über 50.000 Menschen neu an Darmkrebs. Etwa 30.000 Menschen sterben jährlich an dieser Erkrankung. Damit kommen hierzulande etwa 25 Neuerkrankungen pro Jahr auf 100.000 Einwohner; diese Rate der Neuerkrankungen steigt in Deutschland - wie in allen Industrienationen - langsam an.
Das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, nimmt mit steigendem Lebensalter zu. Bevorzugt zeigt sich der Darmkrebs zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr: In Deutschland sind 85 % aller an Darmkrebs erkrankten Frauen und 80 % aller erkrankten Männer über 60 Jahre alt.
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