Etwa 60 bis 80 % der Patienten mit wiederkehrenden Krampfanfällen können durch eine medikamentöse Therapie anfallsfrei werden. Die übrigen Patienten sprechen nicht auf die medikamentöse Therapie an. Ein Teil von ihnen kann chirurgisch behandelt werden.
Erkennung und Behandlung
Zunächst wird sich der Arzt nach der Vorgeschichte des Patienten und seiner Familie erkundigen. Es folgen die körperliche und neurologische Untersuchung.
Ein
EEG (
Elektroenzephalogramm) kann Zeichen einer Krampfbereitschaft aufweisen. Im Anschluss daran wird möglicherweise eine
CT (
Computer-Tomografie) oder eine
MRT (Magnetresonanz-Tomografie,
Kernspintomografie) durchgeführt, um eine sekundäre Epilepsie auszuschließen.
Labor-Tests zur Untersuchung von Blut und Urin sind geeignet, verschiedene Erkrankungen als Krampfursachen auszuschließen.