Wenn es bei der akuten Gastritis zu einer Blutung kommt, kann diese lebensbedrohliche Ausmaße annehmen. Vor allem dann, wenn der Schweregrad der Blutung einen chirurgischen Eingriff erfordert, ist die Sterblichkeitsrate wesentlich erhöht.
Demgegenüber haben die chronischen Gastritis-Formen insgesamt eine günstige Prognose. Lediglich Patienten mit Typ-A-Gastritis sollten wegen des erhöhten Krebsrisikos in ärztlicher Überwachung bleiben.
Bei Magengeschwüren wird mit den heute verfügbaren Medikamenten eine Heilungsrate von über 90 % erreicht. Die insgesamt günstige Prognose ist jedoch mehr oder weniger eingeschränkt im Fall wiederkehrender Geschwüre (Rezidive), bei höherem Alter, männlichem Geschlecht, bei Einnahme entzündungshemmender Mittel (nicht-steroidaler Antiphlogistika) und wenn andere, zusätzliche Erkrankungen vorliegen wie Leberzirrhose, Niereninsuffizienz oder Verbrennungen.