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Gastritis erkennen und behandeln

Foto: bilderbox.com
Durch eine Magenspiegelung kann der Arzt die Magenschleimhaut beurteilen und eine Schleimhautentzündung oder ein Magengeschwür erkennen. Die heute verfügbaren Medikamente ermöglichen eine hohe Heilungsrate.
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Erkennung (Diagnose)

Mit Hilfe einer Magenspiegelung (Gastroskopie) kann der Arzt nicht nur die Magenschleimhaut beurteilen und eine Schleimhautentzündung oder ein Magengeschwür erkennen. Er kann gleichzeitig auch eine Gewebeprobe entnehmen (Biopsie), die anschließend mikroskopisch untersucht wird. Dabei kann dann auch festgestellt werden, ob eine Helicobacter pylori-Infektion vorliegt.
Bei der Gastroskopie wird ein Endoskop durch den Mund über die Speiseröhre in den Magen und in den Zwölffingerdarm geführt. Dabei muss der Patient nüchtern sein. Der Arzt wird die Rachenschleimhaut mit einem lokalen Betäubungsmittel besprühen, um den Würgereiz beim Einführen des Endoskops zu unterdrücken. Außerdem wird er dem Patienten eventuell vor der Untersuchung ein Beruhigungsmittel verabreichen, damit der Patient die Untersuchung in einem schlafähnlichen Zustand erlebt.
Ausgedehnte Geschwüre lassen sich zwar auch auf Röntgenaufnahmen mit Kontrastmittel erkennen, aber insgesamt ist die Wahrscheinlichkeit, ein Geschwür auf diese Art zu diagnostizieren, erheblich geringer. Zudem wird der Patient einer gewissen Strahlenbelastung ausgesetzt. Deshalb wird man diese Untersuchungsmethode nur dann wählen, wenn bei dem Patienten aus anderen Gründen ein erhöhtes Untersuchungsrisiko für eine Gastroskopie besteht.
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