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Diagnose und Behandlung der Hepatitis

Foto: Eyewire
Aufgrund der potenziellen Komplikationen und der noch immer eingeschränkten Therapiemöglichkeiten bei einer Hepatitis haben Vorbeugungsmaßnahmen einen hoher Stellenwert. So gehört die Hepatitis-B-Impfung in Deutschland für Kinder zu den Standardimpfungen.
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Diagnostik

Wenn aufgrund der klinischen Symptome der Verdacht auf eine Hepatitis besteht, wird der Arzt eine sorgfältige Anamnese erheben und eine körperliche Untersuchung durchführen. Bleibt der Verdacht bestehen, wird er eine Laboruntersuchung veranlassen, bei dem er folgende Parameter bestimmen wird:
  • Transaminasen (GOT, GPT)
  • Alkalische Phosphatase (AP)
  • Bilirubin (Gallefarbstoff)
  • Blutbild
  • Elektrophorese
  • Bestimmung der Hepatitisserologie: IgM- und IgG-Antikörper gegen Hepatitis A, B, C
Eventuell werden bei schwerem Verlauf auch noch die Gerinnungsfaktoren, Albumin und die Cholinesterase mitbestimmt.
Nachdem der Verdacht auf eine bestimmte Virussorte eingegrenzt werden konnte, werden noch spezielle Blutwerte der entsprechenden Serologie bestimmt, bis hin zum direkten Virusnachweis.
Eine Ultraschalluntersuchung ist ebenfalls obligat, bei Verdacht auf Komplikationen werden auch schon einmal eine Computertomographie (CT), eine Darstellung der Gallenwege (ERCP) oder eine Kernspinuntersuchung (MNR) notwendig. Manchmal muss auch eine Feinnadelpunktion (Biopsie) der Leber durchgeführt werden. Hierbei wird eine kleine Menge Lebergewebe mikroskopisch untersucht, um den Grad der Entzündung einschätzen zu können.
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